Das Studium
Wenn man Apotheker werden will, dann hat man mehrere Ausbildungsstufen zu absolvieren. In Deutschland bildet die Bundes-Apothekerordnung und die Approbationsordnung für Apotheker die gesetzliche Grundlage für die pharmazeutische Ausbildung. Acht Semester Pharmazie an einer Universität sind die erste Stufe um Apotheker zu werden. Nach Absolvierung dieser 4 Jahre folgt ein praktisches Jahr an dessem Ende das Ablegen des dritten Staatsexamens steht. Wird auch diese bestanden, so kann die Approbation beantragt werden, die dann zur Berufsausübung berechtigt. Ein langer Weg, der nicht von jedem Studenten bis zu Ende gegangen wird. Außerderm sind die Durchfallquoten in diesen Fachbereichen sehr hoch.
Nach dem doch sehr anspruchsvollen Studium eröffnen sich mehrere Möglichkeiten für den Absolventen. Er kann z.B. angestellter Apotheker in einer stationären Apotheke werden, wissenschaftlich tätig werden oder auch in einer Versandapotheke wie mycare tätig werden. Im Bereich der Versandapotheken werden scheinbar sehr viele gelernte Apotheker gesucht. Man muss nur mal im Netz rum surfen und wird bemerken, dass viele Stellen ausgeschrieben sind. Für die meisten Apotheker wird es jedoch der Traum sein eines Tages eine eigene Apotheke zu haben. Dazu wird häufig viel Geld benötigt, denn der Betrieb einer eigenen Apotheke ist teuer. Gerade ein Kleinstädten kann dies nicht immer mit den gemachten Umsätzen bezahlt werden.
Bei den angstellten Apothekern dürften Einstieggehälter von 3.000 Euro brutto sicherlich nur im Westen Deutschlands erreicht werden.
